Auf ein Wort
21.11.2009
Liebe Leserinnen,
liebe Leser,
das Handicap ist ein
Instrument, das den Golfsport einzigartig macht. Es ermöglicht uns
Golfern, trotz unterschiedlicher Spielstärke gegeneinander anzutreten.
Selbst gegen den Europameister 2008, Stephan Gross, könnten Sie in
einem Wettspiel gewinnen. Natürlich nur im Netto, also mit Hilfe Ihres
Handicaps. In welchem anderen Sport gibt es das schon?
Die Aufgabe der European Golf Association (EGA) ist es, für alle angeschlossenen Nationalverbände ein einheitliches Handicap-System zu schaffen und zu erhalten, das ihren Mitgliedern ein Maximum an Spielfreude ermöglicht. Weltweit gibt es eigentlich nur drei Vorgabensysteme, das amerikanische, das britische und das europäische. Alle drei versuchen auf die gleichen Fragen vernünftige Antworten zu finden. Fragen der Fairness, der Gerechtigkeit, der Vergleichbarkeit und der Klarheit beim Zuweisen einer Kennzahl für das momentan bestehende Spielpotenzial (das Handicap) stehen dabei im Fokus. Uns allen ist aber auch klar: Handicapping ist keine Naturwissenschaft, es gibt kein perfektes Handicap-System.
Fragen rund um das Handicap werden bei uns nicht, wie häufig
vorgeworfen, allein am „grünen Tisch“ diskutiert und von Mathematikern
beantwortet. Unsere Ausschussmitglieder tragen oft langjährige
Mitverantwortung in ihren Golfclubs und Nationalverbänden. Wir haben
auch eine Leistungssportlerin in unseren Reihen, Kapitänin der
schwedischen
Damenmannschaft, die 2004 Weltmeister wurde. Sie können sich also eines
Sachverstandes sicher sein, der auf sehr viel Golferfahrung beruht.
Dennoch kommt es bei der einen oder anderen Frage zu Ergebnissen, die nicht bei jedermann auf Zustimmung stoßen. Bereits getroffene Entscheidungen werden von uns aber auch auf Praktikabilität und Funktionalität hin überprüft. Hierfür stehen wir in engem Kontakt mit den Nationalverbänden und nutzen deren Daten zur Analyse. Dies betrifft aktuell zum Beispiel auch CSA, ein Instrument, das grenzübergreifend als vom Grundsatz her richtig angesehen, wegen seiner praktischen Auswirkungen aber oft kritisiert wird. Deshalb nehmen wir uns auch dieses Themas zurzeit sehr genau an, um bessere, für die Spieler verständliche Lösungen zu finden, und das nicht zuletzt auf Initiative gerade Ihres Verbandes.
Unser Ziel ist es, das Handicap eines jeden Golfers so aktuell und ehrlich wie möglich zu ermitteln. Die Maxime des EGA-Handicap-Systems muss sein: So unkompliziert wie möglich, so umfassend wie nötig! Verlassen Sie sich darauf, dass sowohl Ihr Nationalverband als auch die EGA eventuelle Änderungen und Anpassungen deshalb vornehmen, damit Ihren Mitgliedern der sportliche Wettkampf gegeneinander weiterhin Spaß und Spannung bereitet. Voraussetzung dafür ist aber, dass das Handicap nicht nur ein ungefährer Richtwert, eine früher einmal erreichte Bestleistung, eine Phantomzahl zur Gewinnchancen-Maximierung oder sogar nur Statussymbol ist. Die Vorgabe sollte stets aktuell und richtig sein. Das verlangt allein der Gedanke des Fair Play, wie Sie ihn selbst auch für sich bei jedem Clubwettspiel in Anspruch nehmen dürfen. Und es gilt auch: Ein Spieler sollte so viele vorgabewirksame Runden spielen wie möglich, denn nur so wird das Handicap auch wirklich aussagekräftig. Nur so gibt es einen gerechten Wettkampf um den Nettopreis. Dafür arbeiten meine Kollegen und ich.
Mit sportlichen Grüßen
Jan Kees van Soest
News
Wettspielkalender 2012
16.02.2012
Der Wettspielkalender für 2012 steht fest.
Auch in diesem Jahr stellen wir die Termine des Wettspielkalenders (zusätzlich zur gedruckten Version, die in ca 14 Tagen vorliegen wird) wieder als PDF zum Download sowie zum Import für Outlook zur Verfügung.
Die Termine in den pst-Importdateien sind alle den Kategorien "Golf" und "Wettspielkalender_2012" zugeordnet.
In der Anlage findet sich eine bebilderte Anleitung mit zwei Alternativen für den Outlook-Import sowie eine PST-Datei für Outlook ab 2003 und eine PST-Datei für Outlook 97-2002
Vor dem Import muß die jeweilige pst-Datei heruntergeladen und lokal gespeichert werden.
Dazu bitte über das Kontextmenü (rechte Maustaste) auf den Link klicken und die Datei über "Ziel speichern unter..." lokal speichern.
Spielausschuss
Was ist ein Spielausschuss?
Die Pflicht zur Einrichtung eines Spielausschuss besteht für jedes ordentliche Mitglied des DGV und ist in den Aufnahme- und Mitgliedschaftsrichtlinien (AMR) des Deutschen Golf Verbandes e.V., Ziffer 1.5, festgehalten.
Danach hat der Spielausschuss die Aufgabe, die dem Club in der Verbandsordnung des DGV zugewiesenen Rechte und Pflichten rechtlich und tatsächlich zu erfüllen.
- Holger Jürgs
- Horst Baust
- Astrid Dreesen
- Hilde Greiwe
- Frank Ridder
- Horst Strack
- Jürgen Swillims
- Andreas Knocke
- Martina Faeser
- Gerd Petzold
- Arnd Breuer
Aufgaben
Der Spielausschuss ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahreswettspielkalenders und die Durchführung eines, den Golfregeln entsprechenden Wettspielbetriebs (Korrekte und vollständige Ausschreibung, Wettspielordnung, Feststellung der Vorgabenwirksamkeit, etc).
Darüber hinaus ist der Spielausschuss "Spielleitung für den allgemeinen Spielbetrieb", d.h. Spielleitung außerhalb von Wettspielen.
Die Aufgaben des Spielausschuss als Spielleitung für den allgemeinen Spielbetrieb ergeben sich aus den Golfregeln (siehe auch Stichwort "Spielleitung" des Systematischen Registers und des Anhangs der Golfregeln).
Eine Spielleitung darf Platzregeln für außergewöhnliche Umstände erlassen (siehe Regel 33-8 der Golfregeln). Der Spielausschuss hat zudem eine allgemeine Wettspielordnung (Rahmenausschreibung) erstellt, die allgemeine Regelungen zum Spielbetrieb enthält (siehe Aushang im Clubhaus).
Der Spielausschuss entscheidet als Spielleitung in Privatspielen (einschließlich Extra Day Scores). Dadurch ist sichergestellt, dass immer dann, wenn nach Golfregeln gespielt wird (also auch außerhalb von Wettspielen), Regelentscheidungen getroffen und Auskünfte gegeben werden können.
Jeder Spieler hat Anspruch auf Entscheidung, sofern das Spiel nach den Golfregeln ausgetragen wird. Ist kein Mitglied des Spielausschusses anwesend, sind die jeweils ohne erheblichen Verzug erreichbaren Ausschussmitglieder verantwortlich. In Wettspielen dagegen entscheidet jeweils die dafür verantwortliche und spezielle eingesetzte Spielleitung (siehe Ausschreibung bzw. Aushang am Wettspieltag) über die auftretenden Regelfragen endgültig.
H. Jürgs
Dokumente und Veröffentlichungen
18. Mrz. 2012 aktuelle Wettspielordnung
20. Sep. 2010 unsere Platzregeln
02. Mai. 2012 aktuelle Sonderplatzregeln



