Richtig droppen bei Maulwurfshügeln
19.04.2011
In diesem Winter haben Maulwürfe und Wühlmäuse besonders emsig die Fairways auf dem Platz erobert. Dies wird insbesondere dadurch begünstigt, dass in dieser Zeit keine Maschinen für Lärm und Vibrationen sorgen und sich auch die Störung durch die Golfer in Grenzen hält.
Die Folge davon waren viele Hügel ("aufgeworfenes von Erdgänge grabenden Tieren") und nach deren Einebnung jetzt die entsprechenden Kahlstellen.
Als Golfer wissen wir, dass wir unter anderem von den Hügeln (und den ehemaligen Hügeln) überall im Gelände Erleichterung nach Regel 25-1 in Anspruch nehmen dürfen. (Nach einer Änderung unserer Sonderplatzregeln aber nur noch, wenn die Lage des Balls oder der Schwung behindert wird, nicht mehr der Stand).
Um zu wissen, ob es sich bei einer kahlen Stelle überhaupt um einen "eingeebneten Maulwurfhügel" handelt und die Voraussetzungen für eine Erleichterung vorliegen, seien folgende Anhaltspunkte aufgeführt:
- ein Hügel kommt selten alleine. Es befindet sich in der Regel eine ganze Reihe von entsprechenden Kahlstellen in der Nähe
- die Kahlstellen sind Kreisförmig mit einem größeren Durchmesser (ab ca. 20cm)
- teilweise (aber nicht immer) kann man noch das Loch erkennen, dass der Maulwurf gegraben hat
Besteht trotzdem noch Unsicherheit, kann dies abschließend nur von der Spielleitung entschieden werden. In diesem Fall ist ein Regelball (Regel 3-3) möglich.
Doch wie geht man da eigentlich korrekt vor, wenn man Erleichterung in Anspruch nehmen möchte?
- zunächst sollte man seinen Mitspielern seine Absicht kommunizieren, damit keine Mißverständnisse entstehen.
- danach ist die "nächst gelegene Stelle, nicht näher zur Fahne" zu ermitteln (und zu markieren) an der Erleichterung von dem Hügel gegeben ist (dies ist nicht unbedingt der "nützlichste Punkt"!).
- von dieser Stelle ist eine Schlägerlänge abzumessen (nicht näher zur Fahne), innerhalb der der Ball gedroppt werden muß.
- der Ball darf nach dem Drop bis zu zwei Schlägerlängen wegrollen, allerdings nicht näher zur Fahne als der in 2. festgestellte Punkt.
Wem das (mit Recht) etwas kurz und zu trocken ist, der sei auf die illustrierte Beschreibung des richtigen droppens verwiesen. Dort ist dies und viele andere Situationen anschaulich beschrieben.
Der Spielausschuss
News
Wettspielkalender 2012
16.02.2012
Der Wettspielkalender für 2012 steht fest.
Auch in diesem Jahr stellen wir die Termine des Wettspielkalenders (zusätzlich zur gedruckten Version, die in ca 14 Tagen vorliegen wird) wieder als PDF zum Download sowie zum Import für Outlook zur Verfügung.
Die Termine in den pst-Importdateien sind alle den Kategorien "Golf" und "Wettspielkalender_2012" zugeordnet.
In der Anlage findet sich eine bebilderte Anleitung mit zwei Alternativen für den Outlook-Import sowie eine PST-Datei für Outlook ab 2003 und eine PST-Datei für Outlook 97-2002
Vor dem Import muß die jeweilige pst-Datei heruntergeladen und lokal gespeichert werden.
Dazu bitte über das Kontextmenü (rechte Maustaste) auf den Link klicken und die Datei über "Ziel speichern unter..." lokal speichern.
Spielausschuss
Was ist ein Spielausschuss?
Die Pflicht zur Einrichtung eines Spielausschuss besteht für jedes ordentliche Mitglied des DGV und ist in den Aufnahme- und Mitgliedschaftsrichtlinien (AMR) des Deutschen Golf Verbandes e.V., Ziffer 1.5, festgehalten.
Danach hat der Spielausschuss die Aufgabe, die dem Club in der Verbandsordnung des DGV zugewiesenen Rechte und Pflichten rechtlich und tatsächlich zu erfüllen.
- Holger Jürgs
- Horst Baust
- Astrid Dreesen
- Hilde Greiwe
- Frank Ridder
- Horst Strack
- Jürgen Swillims
- Andreas Knocke
- Martina Faeser
- Gerd Petzold
- Arnd Breuer
Aufgaben
Der Spielausschuss ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahreswettspielkalenders und die Durchführung eines, den Golfregeln entsprechenden Wettspielbetriebs (Korrekte und vollständige Ausschreibung, Wettspielordnung, Feststellung der Vorgabenwirksamkeit, etc).
Darüber hinaus ist der Spielausschuss "Spielleitung für den allgemeinen Spielbetrieb", d.h. Spielleitung außerhalb von Wettspielen.
Die Aufgaben des Spielausschuss als Spielleitung für den allgemeinen Spielbetrieb ergeben sich aus den Golfregeln (siehe auch Stichwort "Spielleitung" des Systematischen Registers und des Anhangs der Golfregeln).
Eine Spielleitung darf Platzregeln für außergewöhnliche Umstände erlassen (siehe Regel 33-8 der Golfregeln). Der Spielausschuss hat zudem eine allgemeine Wettspielordnung (Rahmenausschreibung) erstellt, die allgemeine Regelungen zum Spielbetrieb enthält (siehe Aushang im Clubhaus).
Der Spielausschuss entscheidet als Spielleitung in Privatspielen (einschließlich Extra Day Scores). Dadurch ist sichergestellt, dass immer dann, wenn nach Golfregeln gespielt wird (also auch außerhalb von Wettspielen), Regelentscheidungen getroffen und Auskünfte gegeben werden können.
Jeder Spieler hat Anspruch auf Entscheidung, sofern das Spiel nach den Golfregeln ausgetragen wird. Ist kein Mitglied des Spielausschusses anwesend, sind die jeweils ohne erheblichen Verzug erreichbaren Ausschussmitglieder verantwortlich. In Wettspielen dagegen entscheidet jeweils die dafür verantwortliche und spezielle eingesetzte Spielleitung (siehe Ausschreibung bzw. Aushang am Wettspieltag) über die auftretenden Regelfragen endgültig.
H. Jürgs
Dokumente und Veröffentlichungen
18. Mrz. 2012 aktuelle Wettspielordnung
20. Sep. 2010 unsere Platzregeln
02. Mai. 2012 aktuelle Sonderplatzregeln



